- kunst erleben - mit kunst leben -

- mit kunst leben - kunst erleben -

wir über uns

von 1966 bis ende 2006 präsentierte o. axmann kunst in seinen ausstellungsräumen auf ca. 600 qm ausstellungsfläche verbunden mit hochwertigen designermöbeln in berlin-friedenau. ab 2007 wurde ein neues domizil auf zwei ebenen in der lepsiusstraße 83, berlin-steglitz eingerichtet.

die hier vorgestellten künstler*innen  unterschiedlicher stilrichtungen werden von der kunstgalerie axmann vertreten. skulpturen aus verschiedenen materialien runden das ausstellungsprogramm ab. unser credo ist, ihnen eine interessante und vielseitige ausstellung in einer schönen atmosphäre zu zeigen, in der auch kulturelle veranstaltungen raum finden. kunst erleben– mit kunst leben.

kultur und kulinarisches in der galerie axmann… mehr lesen…

 

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daniel thérasse

geboren 1955, montreuil. maler, designer, dichter, liedermacher, regisseur. ausstellungen national und international, ausgezeichnet u.a. mit dem prix de l’assemblée nationale.

der autor und kunstkritiker luis porquet vergleicht daniel thérasse mit einem „sozial­regisseur, der das tägliche treiben der menschen als großen, manchmal absurden karneval in szene setzt“– der inspiration dort findet, wo das leben sich ballt: montmartre, st germain des prés, montparnasse… landpartien, uferpromenaden, jahrmarkt- und straßenszenen. ihn dabei auf naive malerei festzulegen, wäre zu kurz gedacht. thérasses bilder zeigen das alltägliche permanente gewusel, das neben- und durcheinander menschlicher existenz in ihrer vielfalt. in die volksfeststimmung mischt sich immer wieder auch ein nachdenklicher unterton: das individuum in der masse kann sehr einsam sein. lärm und eigendynamik des großstädtischen lebens machen stille zu einem seltenen luxus. daniel thérasse bildet den strudel ab und durchbricht ihn zugleich, denn in seinen gemälden steht die bewegung für einen zeitlosen augenblick still. dabei wird nicht unbedingt das gezeigt, was unmittelbar zu sehen ist – sondern die empfindungen übersetzt, die beim sehen entstehen können. warum sollte ein roter himmel weniger real sein als ein blauer?

so besticht die welt des daniel thérasse durch ihre vielen schichten, sie flimmert von einem leinwandrand zum anderen und öffnet gedankenräume über das sichtbare hinaus. die mischtechnik bildet dieses spiel auf anderer ebene ab. ob mit ölkreide oder acryl, pinsel oder messer, aus dem spiel der materie entsteht die poesie, so wie der blick des betrachters eben der eines poeten ist – von einem, der sich ein stück  kindliches staunen über die welt in ihrer buntheit bewahrt hat. die leinwand ist das fenster, kaum ausreichend um die fülle des hereinströmenden lebens abzubilden.

 

auszüge aus: luis porquet, une vision bouillonnante du monde, 2013

deutscher text: myriam kammerlander

www.france-art-realisation.com

 

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michel yseboodt

 

jahrgang 1946, geboren in brüssel. lebt seit 1999 in frankreich (bourgogne).

mitglied der künstlervereinigung créatifs en pays d’armance und mitgestalter zahlreicher kultureller veranstaltungen und ausstellungen in der region.

skulpturen von klein bis groß, naturell sowie abstrakt, ein spiel von weichen und kantigen linien. marmor, granit, kalkstein und travertin: marmor aus carrara, aus den pyrenäen, schwarzer marmor aus belgien, rosa stein aus portugal, ebenso wie kalkstein aus comblanchien, steine aus der chassagne, aus tonnerre oder nuit st georges, granit mit fossilen einschlüssen, … materialien, die den betrachter mitnehmen auf eine reise quer durch europa mit der bourgogne als epizentrum, eine zeitreise vom karbon bis jura.

in seinem offenen atelier „sculpture sur pierre“ gibt michel einblicke in die kunst, den stein zum leben zu erwecken – das erste und wichtigste werkzeug dabei: „geduld und liebe zur arbeit.“

 

http://www.loutilenmaintroyes.fr/michel-yseboodt/

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per oscar jensen

per oscar jensen lebt und arbeitet in varde (jütland/dänemark). er studierte kunst an der royal academy in kopenhagen. werke von jensen waren u.a. im statens museum for kunst (national gallery of denmark, kopenhagen) zu sehen sowie auf der biennale der ostseestaden in rostock.

jensens malerei (aquarelle sowie großformatigere werke in acryl auf leinwand) ist geprägt von einer gewissen luftigkeit und (augenscheinlichen) zufälligkeit, komponiert aus elementen, die oft erst auf den zweiten blick auf eine geschichte schließen lassen, welche jedoch im bild selbst nicht unbedingt stattfindet, nur angedeutet wird: schwebende stühle und gestalten, wortfragmente, die silhouette oder der schatten eines körpers, stilleben, oder auch fast leere räume, in denen ein ereignis stattgefunden haben könnte oder noch sich ereignen könnte. es sind die „untold stories“, die unerzählten geschichten, denen er mit seinem künstlerischen schaffen auf der spur ist.

werke von per oscar jensen waren von februar 2015 bis märz 2016 in der kunstgalerie axmann zu sehen.

http://www.peroscar.dk/

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véronique wibaux

die künstlerin ist geboren und aufgewachsen in brazzaville (congo). die tiefgreifende erfahrung einer kindheit und jugend in afrika wird in vielen ihrer motive sichtbar. heute lebt und arbeitet sie als restauratorin und malerin in chartres und ist gemeinsam mit alain ponçon im künstlerkollektiv „nainchronicales“ aktiv. diverse internationale ausstellungen.

in ihrem atelier „les mujouls“ entstehen neben lyrisch abstrahierten, farbenfrohen gemälden, meist mischtechnik auf leinwand, auch plastiken und zeichnungen. ihre bilder zeugen von einem tiefen humanismus und sensiblen blick auf die schönheit und vergänglichkeit der welt, in die das individuum in seiner zerbrechlichkeit verwoben, manchmal auch hineingeworfen ist: „ob er nun im tanz, im spiel oder im schlaf aufgeht, es bleibt der mensch bei véronique wibaux fragil, manchmal hin und hergetrieben von den wogen der zeit.“ (michel mortier, chartres). vielfältig in ihren künstlerischen ausdrucksformen, gefühlvoll doch nie aggressiv, engagiert sich véronique wibaux in ihrer malerei für die überwindung von grenzen (zwischen individuen, geschlechtern, rassen), für einen verantwortungsvollen umgang des menschen mit dem blauen planeten, der eines der wiederkehrenden motive in ihren bildern ist – ob als spielball, tänzerinnenkleid oder in mütterlicher umarmung umschlungen. der wunsch nach frieden drückt sich auch in einer harmonischen farbgebung aus, sorgfältig komponierte farbschichten, die in einem quasi meditativen vorgehen auf die leinwand aufgetragen werden. klarheit und herzenswärme, sanftmut und humor zeichnen ihre bilder aus, die einen positiven blick auf das leben und damit eine künstlerische lösung für die widersprüchlichkeit und ungewissheit der gegenwärtigen welt offenbaren.

http://veronique-wibaux.fr/

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alain ponçon

geboren in moigny nahe paris, lebt und arbeitet alain ponçon heute in saint maur sur le loir (nahe chartres). national und international bekannt und vernetzt, mitbegründer künstlerischer gemeinschaftsprojekte und –kollektive (u.a. „les nainchronicales“ gemeinsam mit véronique wibaux), war ihm die malerei bereits in frühester kindheit refugium und ausdrucksmittel auch in schwierigen zeiten. zwischen realismus und expressionismus, kennzeichnet ihn eine ganz individuelle ausdrucksweise im stile eines „art singulier“ (außenseiterkunst), auch als „art brut“ bekannt – doch sind seine bilder alles andere als naiv, und hinter der vordergründigen heiterkeit zeigt sich nicht selten ein ernster, ironischer, tragischer kern, ein klarer blick für die abgründe und ambivalenzen, in denen das individuum sowohl in paar- oder alltagsszenen wie auch in der gegenwärtigen welt verstrickt ist. die leuchtenden, kräftigen farben, meist tempera oder vor allem öl auf leinwand, können (und wollen) nicht hinwegtäuschen über die verlorenheit und vereinzelung des menschen in der technologisierten gesellschaft, die gefahr der entmenschlichung und geistigen verarmung, das manchmal beängstigende und bedrückende moment häuslicher situationen – charakteristisch der blick aus gerundeten augen. bei allem bewusstsein der problematik sozialer fragestellungen, des menschen in seinem menschsein verliert der künstler ganz im sinne eines don quijote jedoch nicht das wohlwollen, das augenzwinkern, das humoristische. „was vorherrscht […] in diesen farbexplosionen jenseits irgendwelcher système und theorien ist die betonung der ehrlichkeit, die liebe zum leben.“ (Massin, Académie Royale de Belgique, 2006)

http://www.poncon.com/

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aristomenis katsoulas

der galerie axmann ist es erstmalig gelungen den griechischen künstler aristomenis katsoulas für eine ausstellung in berlin zu gewinnen. der künstler wurde 1955 in pyrgos trifilias in messina, griechenland geboren und lebt seit vielen jahren in athen.

neben vielen internetionalen ausstellungen stellt der künstler seine werke nun erstmalig in deutschland aus. er begann seinen werdegang 1972 an der kunstschule e.bakalo und es folgten dann ab 1976 weitere künstelerische studien an der kunstakademie in perugia, in italien an der accademia di belle arte pietro vanucci.

seine künstlerische vielfalt umfasst malerei, kupferstisch und bildhauerei.

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alexander loos

in almaty (kasachstan) geboren und an der dortigen hochschule für körperkultur sowie an der nationalen kunstakademie in almaty ausgebildet, ist heute für den maler, bildhauer und grafiker das bezaubernde dresden lebensmittelpunkt wie auch häufige inspirationsquelle. seit dem jahre 1990 waren werke von alexander loos im rahmen internationaler ausstellungen u.a. in kasachstan, russland, deutschland und den usa zu sehen. vorsichtig möchte man den begriff eines magischen realismus verwenden : an der realen welt inspirierte motive – straßenszenen, naturmotive, dresdner ansichten – sind durch optische phänomene, die anordnung im raum verändert, verschwommen, verfremdet. leuchtende farben und wechselnde muster gestalten räume eigener wirklichkeit, szenerien von melancholie und traumverlorenheit möchten manchmal fast an marc chagall erinnern. traumundlicht hieß loos‘ einzelausstellung in der kunstgalerie axmann im jahr 2013, und beide elemente finden sich auch nun wieder in seinen bildern, traum und licht.

http://leekho.de/

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mikhail pivovarov

wurde 1971 in kasan, russland geboren. unterschwellig lässt der künstler verschiedene kunsttraditionen in seine arbeiten einfließen. um seine individuelle bildsprache zu kreieren, greift er auf elemente der italienischen frührenaissance, der russischen ikonenmalerei und der russischen avantgarde zurück.

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aleksei dolgih

aus smeinogorsk/russland, zeigt seine zarten und filigranen frauenbilder. seine ausbildung machte er am kunstkolleg in frunse (kirgisische ssr). er war u. a. lehrer für zeichnen in frunse und kirgizstan sowie restaurator am kirgisischen nationslmuseum der darstellenden künste.

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olga sushkova

wurde 1982 in kasan, russland geboren. durch einen ausgezeichneten sinn für farbe und komposition und eine stubile balance zwischen absicht und intuition gelingt es olga sushkova, ihren bildern gleichzeitig leichtigkeit und tiefe zu verleihen.

 

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